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Im November 1884 lud Reichskanzler Otto von Bismarck Delegierte aus 14 europäischen Staaten zur sogenannten „Kongokonferenz“ nach Berlin. Drei Monate lang verhandelten sie über die Zukunft Afrikas, unterteilten den Kontinent in Einflusszonen und legten willkürlich und ohne afrikanische Beteiligung Ländergrenzen fest. Das Ergebnis, die „Kongoakte“, war der Grundstein für die Aufteilung Afrikas in Kolonien und der Beginn eines der finstersten Kapitel der Weltgeschichte. Mit Hilfe von nachgestellten Konferenzszenen zeichnet der Film ein erschütterndes Bild der europäischen Ignoranz und Machtgier, die bis heute für die sozialen, politischen und ökonomischen Probleme in Afrika mitverantwortlich sind. |
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Pressestimme
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